Swatch Uhren - Sportler schätzen
Zusatzfunktionen
Die Entwicklung der Uhr kann auf eine lange Erfolgsgeschichte zurückblicken, darüber hinaus
teilt sich diese Entwicklung in zwei Fronten. Zum einen die ortsgebundenen Großuhren und zum anderen die tragbaren
Kleinuhren. Besonders an die kleinen Uhren wurden immer höhere Ansprüche gestellt. Zunächst galt die Taschenuhr als
Inbegriff des Lebens, als Statussymbol, darauf folgte die Armbanduhr, die seine Träger täglich am Handgelenk
begleitete. Bis heute feilen Hersteller am technischen Entwicklungsstatus der Uhren und, je nach Uhrenhersteller,
untersteht die Armbanduhrentechnik einer stetigen Weiterentwicklung. Zahlreiche Funktionen werden auf kleinstem
Raum in die Gehäuse moderner Uhren gezwängt und entsprechend des Käuferklientels ausgestattet. Swatch Uhren
beispielsweise haben sich besonders unter Sportlern etabliert, nicht zuletzt wegen des vermehrten Engagements des
Unternehmes für verschiedene Trendsportarten. So entwickelten die Designer eine Sportuhr eigens für Wintersportler,
ausgerüstet mit etlichen integrierten Spielereien, wie etwa einem eingebauten Mikrochip, der das Speichern
verschiedenster Informationen erlaubt. Das Armbanduhrenmaterial besteht dabei häufig aus buntem Plastik, aber auch
Edeldesigns mit Platingehäuse gehören zur breiten Angebotspalette des Schweizer Uhrenherstellers.
Die vielen Funktionen sind aber nicht das Einzige, was die Swatch Uhren ausmacht. Nachdem die Marke in Zürich im
Jahr 1983 lanciert wurde, trat sie schnell ihren weltweiten Siegeszug an und glänzte, kaum zehn Jahre nach ihrer
Einführung, mit der Produktion der 100-millionste Swatch. Ein Siegeszug der damals angeschlagenen Schweizer
Uhrenindustrie, die sich, dank der innovativen Marketingstrategie von Swatch, schnell wieder erholte und die
Schweiz erneut an die Spitze der Uhrenproduktion führte. In den 90er Jahren brach ein wahrer Boom aus, der bis
heute eine beachtliche Zahl an Swatch Sammlern hervorbrachte. Kein leichtes Unterfangen, wenn man bedenkt, dass die
farbenfrohen Plastikuhren im Halbjahres-Turnus neu aufgelegt werden. Eine große Bedeutung hat ebenfalls die
Produktlinie der Kinderuhren. Bunt und verspielt erleichtern sie, mit ihren beiden Werbe-Figuren und didaktischem
Geschick, Kindern das Uhrenlesen. Eine Etablierung weiterer Produkte, wie dem Scall-Pager, Brillen oder Telefonen,
gelang dem Hersteller hingegen nicht. Nach kurzzeitigem Aufflammen am Markt, wurde ihre Produktion wieder
eingestellt. Auch die ehrgeizige Idee des Swatch Autos wurde nicht so umgesetzt, wie sich der Designer dies
ursprünglich vorgestellt hatte, sondern in der Form des Smart, wie ihn DaimlerChrysler realisierte.
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